Belgisch-deutsches Nachbarschaftstreffen

Über die geographische Lage der Europaschule Langerwehe sind vor allem ihre Französischlehrerinnen und -lehrer sehr froh. Denn schließlich eröffnet ihnen die Nähe zur frankophonen Region Belgiens seit Jahren die Möglichkeit, mal eben mit Lernern des Fran-
zösischen zu einem eintägigen Ausflug „nach drüben“ zu fahren oder aber Schülerinnen und Schüler der Partnerschule aus Jupille bei Lüttich für einen Schultag in Langerwehe zu empfangen.

Letzteres stand in diesem Schuljahr wieder auf dem Programm der Französischkurse der Jahrgänge 10 bis 12 und der Besuch der über
60 Deutsch lernenden belgischen Schülerinnen und Schüler war für die Langerweher eine willkommene Abwechslung. Und das, obwohl auch weiterhin das Lernen der Fremdsprache Thema war, nur eben im Tandem mit einem Muttersprachler als Lehrer.

In fünf verschiedenen Gruppen eingeteilt erprobten die Französischlerner zahlreiche sprachliche Aktivitäten, von einfachen Kennen-
lern- über Ratespiele mit unterschiedlichen Vokabelschwerpunkten, Zungenbrechern, Sprichwörtern bis hin zu ausgearbeiteten Prä-
sentationen der beiden Hauptstädte in der jeweils anderen Sprache.

Der Nachteil der eintägigen Begegnungen liegt auf der Hand: Gerade dann, wenn alle Beteiligten sich ein wenig nähergekommen sind, heißt es auch schon wieder „Abschied nehmen“. Aber aufgrund des intensiven Austausches wurden am Ende des Tages Adressen und Telefonnummern ausgetauscht. Und wer weiß - da man ja Nachbar ist, sind weitere Treffen natürlich nicht ausgeschlossen.