Ein buntes Willkommensfest

Unsere Schule heißt 150 neue Schülerinnen und Schüler willkommen


Zu Beginn des Schuljahres 2017/18 bereiteten Schülerinnen und Schüler der Europaschule Langerwehe und die Lehrer dem neuen 5. Jahrgang mit einer fröhlichen Einschulungsfeier wie in den vergangenen Jahren ein buntes Willkommensfest. Zum letzten Mal fand die Feier in der Kulturhalle statt. Sie soll abgerissen werden und die Europaschule wird eine Aula erhalten. Der neue Jahrgang umfasst wie-
der fünf Klassen mit insgesamt 150 Schülerinnen und Schülern.

Schulleiter Heinz Moll begrüßte die neuen Schülerinnen und Schüler und deren Eltern sehr herzlich und wünschte allen einen guten Start ins neue Schuljahr. Er hoffe, so der Schulleiter, die neuen Schülerinnen und Schüler seien nach erholsamen Ferien voller Tatendrang,
die neue Schule zu entdecken. Bereits vor den Ferien hatten sie bei einem Schnupperabend ihre Klassenräume und Klassenlehrer ken-
nengelernt. Besonders die Klassenlehrerinnen und -lehrer hätten sich viele Gedanken gemacht, wie sie die ersten Wochen und das Schuljahr zusammen mit ihren Schülerinnen und Schülern gemeinsam gestalten wollen. Der Schulleiter betonte in seiner Ansprache das Ziel der Gesamtschule, junge Menschen zur Selbstständigkeit und zum friedlichen Miteinander zu erziehen: "Menschen unterschiedlicher Herkunft, unterschiedlicher Bildung und unterschiedlicher Interessen sollen gemeinsam lernen und miteinander leben". Dies geschehe in ständiger Zusammenarbeit mit den Eltern und dem Schulträger. Der Schulleiter schloss seine Ansprache mit einem Gedicht von Michael Kumpe: „Ich bin ich“, in dem es um die Verschiedenheit der Menschen geht und darum, sie so zu akzeptieren, wie sie sind, mit ihren Schwächen und Stärken.
Abteilungsleiter Thomas Janek sagte, dies sei ein besonderer Tag, nämlich die Einschulung in eine neue Schule. Dass alle, auch die Eltern und Lehrer da etwas aufgeregt seien, sei ganz normal. Der Abteilungsleiter hatte seiner Begrüßungsrede drei Kölner Sprüche zugrunde gelegt: „Jeder Jeck is anders.“, „Et kütt wie et kütt.“ und „Et hätt noch immer jot jejange.“ Das bedeutet, dass jeder den anderen akzeptieren soll, wie er ist und dass Gegebenheiten und Ziele sich ändern, wobei aber alles zusammen mit den Mitschülern, den Lehrern und Eltern zu bewältigen sei. Wenn gemeinsam an Lösungen gearbeitet werde, brauche man sich keine Sorgen zu machen, dass alles zu einem guten Ergebnis führt.

Dr. Wolter, Vorsitzender der Schulpflegschaft, wünschte den neuen Schülerinnen und Schülern im Namen der Eltern einen guten Start. Er wünschte eine rege Mitarbeit der Eltern in den Klassenpflegschaften, in der Schulpflegschaft und in diversen Gremien und besonders durch Mitgliedschaft im Förderverein der Schule.

Ein Chor der Klasse 6e unter der Leitung von Hans-Jürgen Geffers bildete den Anfang des bunten Programms. „Aschenputtel einmal anders“ hieß ein äußerst unterhaltsamer Sketch, den 15 Schülerinnen und Schüler der Klasse 6a unter der Leitung von J. von Lübke für diese Feier eingeübt hatten. Es folgte ein Chor der Klasse 6c unter der Leitung von Musiklehrerin Andrea Malburg. Er sang den Hit „Feuerwerk“ von Wincent Weiß. Die Klasse 6d zeigte in einer AG einstudierte Akrobatik. Drei Schülerinnen der Klasse 9a führten einen sehr gekonnten Tanz vor.

Schulleitungsmitglied Monika Michels-Thieron hatte von der Zauber-AG bei deren Auftritt einen herbeigezauberten Blumenstrauß erhalten und nutzte die Gelegenheit, den neuen Schülerinnen und Schülern ebenfalls die besten Wünsche mit auf den Weg zu geben und darauf hinzuweisen, dass die Schule 30 Jahre alt wird. Sie lud alle ein, an den damit verbundenen Feierlichkeiten im September teilzunehmen.

Nach der Einschulungsfeier gingen die neuen Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihren Klassenlehrerinnen , Klassenlehrern und Paten in ihre Klassenräume, während die Eltern in die schuleigene Mensa eingeladen waren. Die Paten sind in einem Pädagogikkurs speziell geschulte Jugendliche des zehnten Jahrgangs. Sie betreuen die neuen Mitschülerinnen und Mitschüler, spielen mit ihnen, nehmen an Wandertagen teil und helfen den Kindern bei Problemen des Schulalltags.