Neuer Schulrekord im Halbmarathon!

v.l.n.r. Steffen Schmitz, Luca Winandi, Tim Schell, Tim Bergstein, Paul Bochröder
Am Sonntag, den 2. Oktober 2016, um 7 Uhr fuhr ein starkes Team (Tim Bergstein, Paul Bochröder, Tim Schell, Steffen Schmitz, Luca Winandi) aus der Q2 der Europaschule Langerwehe, begleitet von ihrem Sportlehrer Lothar Follmer, mit dem Zug von Düren nach Köln-Deutz, um am Rhein-Energie-Halbmarathon teilzunehmen.

Die Schüler überraschten ihren Lehrer bereits im Zug mit einer außergewöhnlichen Idee. Sie hatten für jeden ein schwarzes T-Shirt bedrucken lassen. Auf der Brust stand FC SPARTA und auf dem Rücken zusätzlich der Spitzname des jeweiligen Läufers. So wurden die Sechs als ein eingeschworenes Team wahrgenommen.

Es war ziemlich kühl, aber zunächst noch sonnig. Die Stimmung war gut. Die Schüler waren beeindruckt von dieser riesigen XXL-Veranstaltung mit diesem gigantischen organisatorischen Aufwand (insgesamt 26.000 Teilnehmer). Wie immer mussten die Anfänger in den hintersten Startblock und durften erst als Letzte starten.

Drei der fünf Schüler liefen nach dem Start los, als würden sie „aus einem Käfig befreit“. Das dabei vorgelegte Tempo konnten sie unmöglich durchhalten. Nur Tim Schell lief vom Start bis zum Ziel sehr kontrolliert und diszipliniert zusammen mit L. Follmer die kompletten 21 km. Beide liefen mit einer Zeit knapp unter 1.45h und einem fast konstanten 5 min Schnitt auf 1000 m „fertig aber zufrieden“ ins Ziel ein. Immerhin in einer Zeit, die schon einen neuen Schulrekord, der bei 1.45 h lag, bedeutet hätte.

Die ersten drei „Wilden“ jedoch pulverisierten diesen Rekord geradezu. Tim Bergstein und Steffen Schmitz liefen eine 1.33h Zeit und setzten damit neue Maßstäbe für künftige Halbmarathon-Läufer der Schule. Luca Winandi schaffte auch noch eine sehr gute 1.35h Zeit. Paul Bachröder lief die ganze Zeit über auf sich alleine gestellt und bewältigte die 21 km Strecke in respektablen 2.01h.

Nach dem Lauf waren alle ganz schön geschafft aber auch sehr zufrieden. Sie hatten die tolle Atmosphäre, die in erster Linie durch die vielen engagierten und applaudierenden Zuschauer verursacht wurde, genossen und geradezu in sich aufgesogen. Luca fühlte sich nach eigener Aussage in manchen Phasen fast „wie ein Star“, dem die Menge frenetisch zujubelte.

Für alle Teilnehmer war es trotz der Strapazen eine gelungene und sehr motivierende Veranstaltung. Hoffentlich werden sie es vielen Mitschülern schildern und einige dadurch für das nächste Jahr motivieren, auch einmal einen Halbmarathon zu versuchen.

Lothar Follmer