Lateinexkursion nach Köln 2017

Alle Lateinschüler/innen der Europaschule Langerwehe (150 an der Zahl) machten sich auf den Weg zum römisch-germanischen Museum in Köln, wo sie in verschiedenen Workshops viel Wissenswertes über das römische Leben in Köln erfuhren.

Die Schüler/innen der Jahrgangsstufe 8 unternahmen mit Herrn Gottschalk, Archäologe und Stadtführer in Köln, einen Spaziergang entlang der Stadtmauer in Köln. Dieser archäologische Rundgang begann im römisch – germanischen Museum, wo Herr Gottschalk zunächst erklärte die Ursprünge der Stadt Köln : CCAA - Colonia Claudia Ara Aggripinensium erhielt 50 n Ch die Stadtrechte. Aggripina,im späteren Köln geborene Tochter eines römischen Oberbefehlshabers und Ehefrau des römischen Kaisers Claudius
(auch Mutter des römischen Kaisers Nero) erreichte es, dass Claudius ihre Geburtsstadt zur Stadt römischen Rechtes erhob. Mit
dieser Ernennung begann eine enorme Entwicklung Kölns.

Das römische Köln lag etwa 7 Meter tiefer als die heutige Stadt, eindrucksvoll zu bestaunen an Fundamentenresten im Parkhaus am Dom. Dort begannen die Schüler/innen des Jahrganges 8 ihren Spaziergang entlang der ehemaligen Stadtmauer. Die Mauer war insgesamt 4 km lang.Das Steinmaterial für die Mauer wurde aus der Eifel per Schiffe geholt, die den Rhein hochgezogen wurden.
Am Margaretenkloster ist die Mauer nicht mehr sichtbar, aber noch da, denn der heutigerunde Turm dort ist auf den Fundamenten des römischen Turms der Stadtmauer gebaut.

Die nächste Station war ein gut erhaltener Teil der Stadtmauer, der als Besonderheit Löcher in der Mauer hatte, in die ein Mauergerüst verankert werden konnte, um dort Material zu lagern und die Mauer weiter hochziehen zu können. Etwas weiter gibt es einen gut erhaltenen Turm, aus verschiedenfarbigen Steinen verschiedenen Formen, der nur deshalb so gut erhalten ist, weil er einem späteren Kloster als Toiletten diente.