"Ich möchte dies faszinierende Stadt näher kennenlernen!"


Die Parisfahrerinnen und -fahrer

„Ich möchte diese faszinierende Stadt Paris näher kennenlernen!“ sagte der einst beste Fußballer der Welt anlässlich seiner Ankunft beim Fußballclub Paris-Saint-Germain. Dabei hat er doch schon die ganze Palette an faszinierenden Städten in seiner Laufbahn kennengelernt. Am selben Tag seiner Ankunft machten sich auch 49 Schülerinnen und Schüler und vier Lehrerpersonen der Europa-
schule Langerwehe auf den Weg, um diese Faszination mit Beckham zu teilen. Selbst an einem trüben, leicht verregneten Februartag wie jener Freitag, den wir gewählt hatten für unseren Besuch, war man von dem Glanz dieser Stadt, von den Lichtern an der Seine, vom glitzernden Lichtspiel des Eifelturms eingenommen. Paris hat die besondere Atmosphäre einer Weltstadt, Größe, aber trotzdem eine gewisse Überschaubarkeit beim Blick vom Eiffelturm oder Montmartre. Man spürt tatsächlich den Hauch der Weltstadt. Keine andere Stadt dieser Ausmaße bietet eine ähnlich grandiose Sicht wie die vom Louvre über die Champs-Elysée hinauf zum Arc de Triomphe. Und eine Kulturmetropole ist Paris mit seinen Theatern und wunderbaren Museen erst recht.

Es ist der Morgen des 01. Februar, dem Tag der Zeugnisausgabe, an dem man sich aufmachte, diese Weltmetropole zu erkunden.

Gegen 5:50 Uhr scheuchten die begleitenden Lehrer Frau Oswald, Frau Dicken, Herr Setz und Herr Winter ihre Schützlinge aus dem
Bus, um vom Palais de Chaillot aus den Eiffelturm zu bewundern. Wann bietet sich einem schon die Gelegenheit, das Wahrzeichen von Paris so menschenleer betrachten zu können?
Zurück im Reisebus ertönte aus den Lautsprechern Joe Dassins „Aux Champs-Elysées“ und wohl auch der letzte der 53 Mitreisenden schien nun trotz Müdigkeit verstanden zu haben, dass man im Zentrum der Stadt der Liebe angekommen war.

Die anschließende Rundfahrt ging vorbei am grandiosen Arc de Triomphe, weiter Richtung Grand Palais, Place de la Concorde, Pan-
théon, Galérie la Fayette und schließlich einem der beeindruckendsten Museen der Welt, dem Louvre, der gemeinsam besucht wurde.

Nicht nur das Lächeln der Joconde (Ja, so heißt auf Französisch die Mona Lisa!) fesselte die Blicke der Langerweher Schülerinnen und Schüler. Auch von überwältigender vorchristlicher hellenistischer Kunst wie der Nike von Samothrake oder der Venus von Milo zeigten sie sich tief beeindruckt. Zu Fuß ging es weiter Richtung Île de la Cité, dem Ursprung Lutetias - der früheren Bezeichnung von Paris - zur frühgotischen Kathedrale Notre-Dame.

Am Nachmittag nutzten dann alle die Möglichkeit, sich in einzelnen Gruppen vom Zauber dieser Stadt einnehmen zu lassen. Erst am frühen Abend traf man sich wieder, um den letzten Höhepunkt dieses Tages gemeinsam zu erleben. Der Aufstieg auf den Arc de Tri-
omphe mit seinen 284 Treppen war eine lohnenswerte Herausforderung. Ein überwältigender Ausblick über die Stadt und ihre vielen Sehenswürdigkeiten bot sich, so dass alle noch einmal ins Schwärmen gerieten und die letzten Erinnerungen an die strapaziöse An-
reise endgültig vergessen waren.


Max Winter, Studienreferendar