Paris in Zeiten des Ausnahmezustandes

Es grüßen die Parisfahrerinnen, die Parisfahrer und der Eiffelturm
Die 24stündige Parisfahrt hat an unserer Schule schon eine lange Tradition, da sie zwei wichtige Vorteile bietet: Eine hohe Anzahl von Schülern bekommt für wenig Geld einen Einblick in einer der schönsten Städte der Welt.

Trotz der Strapazen erfreut sich diese Fahrt seit Jahren großer Beliebtheit nd in diesem Jahr wurde sogar mit 79 Französisch lernenden Schülerinnen und Schülern aus den Jahrgängen 10-13 ein neuer Rekord aufgestellt.

Doch dieses Mal gab es nicht nur einen Einblick in die vielen Schönheiten der Weltstadt Paris, sondern auch in ein Land, das sich seit Monaten im Ausnahmezustand befindet: Als erster Programmpunkt stand nach dem Frühstück der Besuch des Louvre auf dem Programm. Doch als die Schüler vor der Mona Lisa standen und sich – wie viele vor ihnen - noch darüber beklagten, wie “klein” das Bild ist, wurden sie unsanft durch Lautsprecherdurchsagen aus ihren Kunstbetrachtungen gerissen und aufgefordert, sich unverzüglich den Ausgängen zuzuwenden. Dort hieß es dann jedoch “Warten auf die Entwarnung” und erst nach 3 1/2 Stunden durften dann endlich alle wohlbehalten den Louvre verlassen.

Draußen, bei sonnigem Wetter, war man sich schnell einig, die verbliebenen Stunden so gut es ging noch zu nutzen. So konnten doch noch viele Eindrücke der Pariser Sehenswürdigkeiten mitgenommen werden, bevor es dann gegen Abend, ganz oben auf dem Arc de Triomphe mit dem Blick über die Stadt, hieß “Au Revoir, Paris”, denn wiedersehen will man die Stadt auf der nächsten Parisfahrt der Europaschule Langerwehe auf alle Fälle wieder.