Visite chez Saint-Gobain Sekurit à Stolberg dans le cadre de La Journée Découverte 2015

Les élèves du cours de français avancé Q1
Dans le cadre de la « Journée découverte » franco-allemande et par un temps de pluie d´hiver, les élèves du cours de français avancé Q1 sont partis pour Stolberg où ils ont visité le site de production du verre de Saint-Gobain Sekurit et où ils ont pu s´informer sur les possibilités d´apprentissage ou de carrières dans le contexte économique franco-allemand.

L´initiative de la Journée Découverte – placée sous le parrainage du Ministère des Affaires étrangères et le Ministère fédéral des Affaires étrangères - a pour but de réveiller la curiosité des jeunes pour le monde professionnel ainsi que leur intérêt pour la langue française.

Monsieur Lövenich, ancien ingénieur dans l´entreprise, s´est chargé de
la visite guidée pendant laquelle il a expliqué aux élèves le procédé de
la production du verre. A Stolberg, Saint-Gobain Sekurit produit le verre automobile à destination des constructeurs.

En plus, les élèves ont appris des détails sur l´histoire de l´entreprise de Saint-Gobain: P.e. sa fondation sous le règne de Louis XIV en octobre 1665. Des lettres patentes signées par Louis XIV créa officiellement à Paris la Manufacture des Glaces de Miroirs. Cette manufacture installa
son principal site de production dans un petit village du Nord-Est du royaume, Saint-Gobain, qui lui a donné son nom.

Après la visite des ateliers de production, Madame Frings, chef du ser-
vice du personnel, a donné aux élèves les informations pouvant intéres-
ser ceux qui seraient désireux de suivre un apprentissage à Stolberg ou d´y faire carrière.

Madame Frings a mis particulièrement en valeur l´importance du dossier de candidature.

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Deutsche Version:

Schüler/innen der Europaschule Langerwehe zu Gast bei Saint- Gobain, Stolberg

Im Rahmen des deutsch-französischen Entdeckungstages machten sich die Schüler/innen des Grundkurses Französisch in Begleitung ihrer Lehrerin Annelinde Oswald am Morgen des 26. Januars trotz nasskalten Winterwetters zu einem Besuch bei Saint – Gobain in Stolberg auf.

Empfangen wurden sie dort von der Personalreferentin Frau Frings, die für die Einstellung von Auszubildenden zuständig ist, und von Herrn Lövenich, ehemals Ingenieur bei Saint-Gobain, der die Schüler/innen durch das Werk führte.

Zunächst ging die Gruppe, ausgestattet mit der erforderlichen Sicherheitskleidung, mit Herrn Lövenich in die Werkshallen, wo er den Jugendlichen kurzweilig und mit großer Begeisterung den Entstehungsprozess von Glas erklärte , das zur Herstellung von Windschutzscheiben oder Spiegeln gebraucht wird.

Die Schüler/innen erfuhren u.a. von einer „genialen Idee“ (so Herr Lövenich): Das flüssige Glas fließt in ein Bad aus flüssigem Zinn, schwimmt auf dem Zinnbad und erhält so seine glatte Oberfläche. Durch ein Fenster konnten alle beobachten, wie das flüssige Glas vom Zinnbad abgehoben wird.

Des Weiteren erklärte Herr Lövenich die verschiedenen Stationen der Qualitätskontrolle, die einen wesentlichen Bestandteil der Wirtschaftlichkeit eines Unternehmen ausmachen. Zum Abschluss machte Herr Lövenich noch einen interessanten Abstecher in die Geschichte der Glasherstellung in Deutschland.

Murano bei Venedig verlor im 17. Jhrh. seine Monopolstellung in Europa, als Ludwig der XIV. Spiegel für sein Schloss in Versailles brauchte
und ihm der Import des italienischen Glases zu teuer war. Sein Staatsminister Colbert hatte die Idee, unzufriedene Arbeiter aus den Glasmanufakturen in Murano abzuwerben, was eine abenteuerliche Angelegenheit war, da auf Verrat des Betriebsgeheimnisses die Todesstrafe stand. Aber es gelang, und so konnte der Sonnenkönig seinen Spiegelsaal in Versailles mit preiswerterem Glas ausstatten und einer europäischen Glasherstellung stand nichts mehr im Wege.

Im Anschluss an die Führung durch das Werk informierte Frau Frings über die Ausbildungsmöglichkeiten im Stolberger Werk. Dabei betonte sie – bei einer eventuellen Bewerbung – den hohen Stellenwert einer perfekten Bewerbungsmappe und guter Noten in den Fremdsprachen und in Mathematik.

Auch in der Schule selbst fanden anlässlich des deutsch-französischen Entdeckungstages weitere Aktionen statt, die dem Fach Französisch eine über die Schule hinausgehende Bedeutung geben: ein Internetteamwettbewerb der Jahrgangsstufe 10 und ein Kuchenverkauf, dessen Erlös dem jährlichen Austausch mit Montpellier zufließt.