Unsere USA-Reise 2017 (Frieda Burda und Hui Jun Tran, EF)

Unsere Reise nach Boston begann am 1. April 2017. 20 SchülerInnen aus drei verschiedenen Schulen, der Gesamtschule Leonardo da Vinci aus Hückelhoven, der Geschwister Scholl-Gesamtschule aus Bergheim und der Europaschule Langerwehe, traten eine dreiwöchige Reise in eine vollkommen verschiedene Kultur an.

Am Düsseldorfer Flughafen angekommen, verabschiedeten wir uns schweren Herzens von unseren Familien, jedoch übertraf unsere Vorfreude auf unser Amerika-Abenteuer jegliche Trauer. Nach Zwischenlandung in Amsterdam und über 8 Stunden Flug erreichten wir unser langersehntes Ziel: Boston! Am Bostoner Flughafen angekommen, warteten bereits unsere Gastfamilien, die uns mit Ballons und Plakaten einen freundlichen und warmen Empfang bereitet hatten. Mit jedem Schritt, mit denen wir ihnen näher kamen, stieg unsere Vorfreude. Bei unserem ersten Aufeinandertreffen mit den jeweiligen Familien, begann jeder von uns seinen dreiwöchigen Aufenthalt in seiner Gastfamilie.

In den ersten beiden Wochen besuchten wir zusammen mit unseren Gastgeschwistern eine der vier High Schools Graften High School, Blackstone Valley High School, Nipmuc High School und Algonquin High School. In diesen zwei Wochen bekamen wir die Chance, den amerikanischen Unterricht hautnah mitzuerleben. Für uns erschienen die Schulen wie in einem Film und wir konnten viele Unterschiede aber auch Gemeinsamkeiten feststellen.

In der dritten Woche begannen die einwöchigen Osterferien und wir hatten dadurch die Zeit, Ausflüge zu machen und Amerika weiter zu entdecken. Unser erstes Ziel war die Stadt der Träume: New York City! Ein anstrengender, aber dafür unvergesslicher Tag in New York ermöglichte uns, viele weltweit bekannte Sehenswürdigkeiten wie das Empire State Building, das 09/11-Memorial, Times Square und die Statue of Liberty zu erkunden. Alles erschien uns wie ein großartiger Traum.

Boston, die Hauptstadt von Massachusetts, war unser zweiter Ausflug. Auch da kamen wir aus dem Staunen nicht heraus. Wir lernten
viel über die Geschichte Bostons, denn hier begann die amerikanische Unabhängigkeitsbewegung. Wir wanderten den „Freedom Trail“ entlang, der an vielen historischen Orten und Gebäuden vorbei führt, und konnten uns so in die Zeit damals zurückversetzen.

Wir bekamen auch die Chance, Newport in Rhode Island zu besuchen. Bei strahlendem Sonnenschein genossen wir einen Spaziergang entlang der Küste, dem sogenannten „cliff walk“ mit einem atemberaubenden Blick auf den Atlantischen Ozean. Unser Tag endete
damit, dass wir dem Wrentham Village Shopping Outlet einen Besuch abstatten durften.

Wir alle hatten die Gelegenheit, Amerika auf eine tolle Art und Weise kennenzulernen. Dazu gehört natürlich auch, einen richtigen amerikanischen Burger zu essen und in einer riesigen Mall shoppen zu gehen.

Doch alles hat auch mal ein Ende. Die drei Wochen vergingen wie im Fluge, denn wir haben uns schnell eingelebt und wir haben so viel erlebt, dass Heimweh gar nicht aufkommen konnte. Die letzten Tage vor unserem Heimflug wurden emotionaler und die letzten Erinnerungsfotos wurden geschossen. Als es soweit war, gab es lange Umarmungen und viele Tränen. Der Abschied war hart, doch jeder war für alles dankbar und wenn wir an all das zurück denken, zaubert es uns ein Lächeln ins Gesicht.