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Einmal gute Laune für alle, bitte !
Drei Wochen verbrachten insgesamt 12 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 8 bis 11 unserem Englischlehrer Tobias Jansen in Ogden, Utah. Die kooperierenden Schu-
len waren die Bonneville High School, die T.H. Bell Junior High School sowie die Fremont High School

Die etwa 83.000 Einwohner zählende Stadt Ogden ist eine Stadt mit (Eisenbahn-)Geschichte. In der Nähe von Ogden liegt der so genannte Promontory Summit, wo zur Fertig-
stellung der ersten transkontinentalen Eisenbahn durch die USA 1869 die Streckennetze der Bahngesellschaften Union Pacific und Central Pacific verbunden wurden. 45 Minuten südlich liegt Salt Lake City, die Hauptstadt von Utah. Im Jahre 2002 fanden die Olympischen Winterspiele offiziell i
n Salt Lake City statt. In Ogden wurden damals der Ski-Alpin-Speed-Wettbewerb (Abfahrt, Super-G) und Curling-Wettbewerb ausgetragen. Auch heute noch kann man auf den Nummernschildern lesen, dass es den besten Schnee der Welt in Utah gibt.
Ein Relikt aus der Eisenbahngeschichte der USA
Vorher: Auf dem Exmouth Platz,
Langerwehe, NRW, Deutschland
Nachher: Auf dem Temple Square,
Salt Lake City, Utah, USA
Utah befindet sich im mittleren Western der USA. Im Beehive State (Bienenkorbstaat; für den Fleiß) leben größtenteils Mormonen, die dorthin 1847 flohen, weil sie in Missouri verfolgt wurden. Den neuen Staat im damals mexikanischen Gebiet nannten sie Deseret. Der Beitritt zur Union erfolgte aber erst 1896 als die Polygamie offiziell abgeschafft wurde.

Utah ist dünn besiedelt und etwa die Hälfte der Einwohner wohnt im Gebiet um Salt Lake City. Ein großer Teil der Fläche Utahs ist Wüste, aber mit fünf Nationalparks (Arches, Bryce Canyon, Canyonlands, Capitol Reef und Zions) gibt es in Utah attraktive Ziele im Süden des Staates, die von den Familien gerne im „Spring Break“ angefahren werden.

Die Schülerinnen und Schüler hatten hautnah die Gelegenheit den American Way of Life kennenzulernen. Die in Gastfamilien untergebrachten Schülerinnen und Schüler konnten das Leben in einer Amerikanischen High School erleben und Vor- und Nachteile des amerikanischen Schulsystems ausmachen.

I
n der zweiten Woche (spring break) verbrachten die Schülerinnen und Schüler Zeit mit ihren Gastfamilien, die es sich nicht nehmen ließen den deutschen Gästen die Umgebung und einige Nationalparks zu zeigen. Aber auch Reisen nach Nevada und Kalifornien waren einigen Glücklichen vergönnt.

Bei gemeinsamen Ausflügen wurde die Region dann noch genauer erkundigt. Natürlich durfte der Besuch des Tempelplatzes und des State Capitol nicht fehlen und ließ die Schülerinnen und Schüler weitere Einblicke in die Geschichte und Kultur Utahs nehmen. Besonders war, dass wir Dieter Uchtdorf, den zweiten Ratgeber der ersten Präsidentschaft der Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage („Mormonen“), beim Besuch am Tempelplatz trafen und er sich eine halbe Stunde Zeit nahm mit den Schülerinnen und Schülern in Deutsch zu reden. Neben dem Hill Air Force Museum besuchten wir außerdem noch das Clark Planetarium und den ‘This is the Place‘ Heritage Park. Der Besuch des Antelope Island State Park fiel leider dem Wetter am geplanten Ausflugstag zum Opfer. Viele der Schülerinnen und Schüler holten einen Besuch aber mit ihren Gastfamilien nach.

Der Kulturschock blieb bei Schülerinnen und Schülern insofern aus, da dieser durch Beigeisterung für das Land und Leute ersetzt wurde. Die Gastfamilien sorgten durch ihre Herzlichkeit für den nötigen Wohlfühlfaktor. Am Ende des Schüleraustausches war klar: Wir wären gerne länger geblieben und es war bestimmt nicht das letzte Mal, dass man die Freunde auf der anderen Seite des Atlantiks besucht hat.